Vom Haus Bancalet aus sind es mit dem Auto nur zehn Minuten bis zum Strand. Mit dem Fahrrad dauern die etwa zwölf Kilometer „etwas“ länger. Für ausdauernde Jogger ist es eine gut geeignete Marathon-Trainingstrecke. Der Strand von Le Pin Sec ist – laut einem Ranking von 2011 – einer der schönsten der französischen Atlantikküste!
Selbst bei Flut ist der Strand schon groß, bei Ebbe wird er mehrere hundert Meter breit. Der Sand ist fein und sauber. Es gibt schöne Steine und Muscheln zu Sammeln. Bei Ebbe und bei Flut geht es über feinen Sand ins Wasser, das etwas kühler ist, als im Mittelmeer. Bei Ebbe bilden sich kleine Bassins – ideale Planschbecken für Kleinkinder.
In der Sommersaison wird ein Teil des Strandes von „Bademeistern“ bewacht. Zum Surfen, Nacktbaden und -sonnen ist es entspannter, den Strand entlang etwas weiter nach Norden oder Süden zu gehen.
Die Farben der Bade-Flaggen zeigen in der Saison die Stärken von Strömung und Wellen an. Wir raten jedem – ob man den Atlantik kennt oder nicht – immer Vorsicht und Respekt vor diesen Naturgewalten zu haben, damit man dieses wunderbare Meer genießen kann. Oft kann man noch im Oktober baden und sich von der Sonne trocknen lassen. Man kann den Strand entlang auf langen Spaziergängen bis zum südlichen Hourtin Plage oder an den alten Bunkern vorbei zum nördlichen Montalivet gehen. Häufig hat man dabei den menschenleeren Strand für sich allein und kann diese endlose Sinfonie aus Sand, Meer und Himmel auf sich wirken lassen und über seine eigenen Spuren im Sand des Lebens sinnieren. Von den schönen hohen Dünen hat man überwältigenden weiten Blick über das Meer, den Strand und die Landschaften mit Ginster, Heidekraut und Pinien. Der Aufwind an den Dünen macht sie zu idealen Startplätzen für Paragliding, dem Gleitschirmfliegen.
Der Campingplatz von Le Pin Sec liegt hinter den hohen Dünen direkt am Meer. Es gibt Restaurants, einen Bäcker, einen kleinen Supermarkt und eine deutschsprachige Surfschule. Mitte der 60er Jahre gab es dort nur eine Wasserpumpe zwischen den Dünen, wo man wild zeltete. Im Laufe der Jahre kamen weitere Camper und es entstand ein offizieller Campingplatz. Eine kleine Bar, das „Le Paradou“ öffnete und vergrößerte sich zum Restaurant. Die Jugendlichen von damals kommen nun mit eigenen Kindern wieder und Le Pin Sec ist der Cliquen-Treff von Halbwüchsigen aus ganz Europa.